Olivenöl

  

Nativ bedeutet "naturbelassen" und extra bedeutet "besonders gut". Der Name steht für die höchste Qualitätsstufe. 

Bitter ist gesund! In der Welt des Nativen Oliven Öl Extra („O.EV.O“) gibt es oft falsche Meinungen. Die Schärfe und Bitterkeit, die eine Art von „Kratzen im Hals“ entwickelt, kann zu Fehleinschätzung führen: Viele Menschen halten dies für einen Makel. Im Gegenteil es ist erwiesen, dass diese Scharf- und Bitterstoffe das Resultat eines hohen Polyphenolgehalts sind, die eine antioxidierende Wirkung haben. Eine hohe Konzentration an Phenolen, Chlorophyll, Tocopherol (Pflanzenstoff Vitamin E) wirkt vorbeugend gegen die Zellalterung. Die antioxidativen Eigenschaften schützen das Öl selbst vor der Oxidation, das damit deutlich länger haltbar ist. Eine frühe Ernte ermöglicht einen hohen Gehalt dieser Pflanzenstoffe, die ein Indikator für die Qualität eines Olivenöls sind. 

Der Säuregehalt: Den Säuregehalt kann man beim Olivenöl nicht herausschmecken, es ist eine reine Labor-Feststellung des Anteils an freien Fettsäuren. Das Kratzen im Hals ist kein Zeichen von säurehaltigem Öl. Der Säuregehalt bei Olivenöl "nativ extra" darf 0,8 Gramm pro 100 Gramm Öl nicht überschreiten. 

Kochen mit Olivenöl: Der Rauchpunkt ist die niedrigste Temperatur, bei der über einem erhitzten Speiseöl die deutlich sichtbare Rauchentwicklung beginnt und gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt werden können. Der Rauchpunkt eines Fettes ist hauptsächlich vom Anteil freier Fettsäuren abhängig. Je geringer dieser Anteil desto höher der Rauchpunkt. Ein qualitatives Olivenöl "extra" ist zum Braten, Schmoren oder Frittieren geeignet, weil es einen sehr geringen Gehalt an freien Fettsäuren aufweist und ein hohen Rauchpunkt zwischen 180°C und 210°C hat. Man sollte selbstverständlich das Olivenöl passend zu dem Gericht auswählen.